Fälschungssichere Serialcodes als Grundlage für ein erfolgreiches Track-and Trace-System

Track and Trace

Die Digitalisierung und datengetriebene Vernetzung gewinnt im Zusammenhang von Industrie 4.0 immer mehr an Bedeutung. Mittels Track and Trace werden über eine datenbasierte Produktüberwachung einzelne Produktions- und Logistikprozesse vertikal miteinander verbunden.

Eine Besonderheit bei Track and Trace ist die Zuordnung und Überwachung auf Item-Ebene. Dazu müssen die einzelnen Produkte ein einmaliges Merkmal besitzen und somit eindeutig identifizierbar sein. Mit Hilfe einer fälschungssicheren Serialisierung wird jedem Produkt eine einmalige Seriennummer, der Serialcode, zugewiesen. Aus Datensicht kann genau dieser Serialcode die Grundlage zum Aufbau eines Track and Trace-Systems dienen.

Darüber hinaus liefern die Prüfungen schon jetzt genaue Informationen:

  • wo die Produkte gescannt werden
  • wie häufig die Codes einer bestimmten Charge verifiziert werden
  • ob die Richtlinien in der Vertriebskette eingehalten werden

Eine besondere Herausforderung für den Einsatz von Track and Trace Systemen stellen heterogene Vertriebsstrukturen dar. Um die ganzheitliche Erfassung der Produkte über ihr identifizierendes Merkmal zu gewährleisten, ist eine Überprüfung des Serialcodes an jeder möglichen Station im Logistikprozess notwendig. Dafür ist jeder Teilnehmer und Partner der Supply Chain selbst verantwortlich. Aus diesem Grund empfiehlt sich der Aufbau eines Track and Trace Systems im Zusammenhang mit der Serialisierung nur, wenn eine weitgehend einheitliche und homogene Logistikstruktur gewährleistet werden kann.

Neben der Möglichkeit, den Serialcode als identifizierendes Merkmal in einem Track and Trace-System zu nutzen, kann der Kunde mit einem einfachen Scan das Produkt auf Echtheit überprüfen. Damit ist ab jetzt für den Kunden die Originalität des Produktes transparent und repräsentiert gleichermaßen den Stellenwert der Hochwertigkeit.