Statt Warten auf den Rechtsakt - jetzt Zeitvorsprung nutzen

2. securPharm Infotagung in Frankfurt: Die genaue Formulierung des delegierten Rechtsaktes steht fest – wird aber erst nach der Übersetzung und rechtlichen Prüfung im Herbst 2015 veröffentlicht. Damit wächst das Zeitfenster bis zur finalen Umsetzung der Richtlinie 2011/62/EU – kein Grund sich bis dahin auszuruhen, wie die vielen Erfahrungsberichte auf der Tagung zeigen konnten.

Über vierhundert Vertreter aus den Verbänden der Pharmaunternehmen, Großhändler und Apotheken sind am 22. Juli 2015 der Einladung zur 2. Infotagung der Initiative SecurPharm e.V. nach Frankfurt gefolgt. Ziel der Veranstaltung war die Information der Stakeholder zum aktuellen Stand in Hinblick auf die Veröffentlichung des delegierten Rechtsakts.

Auf diesen heißt es jetzt warten: Nach der Übersetzung in die EU-Amtssprachen und der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt werden die konkreten regulatorischen Details der noch dieses Jahr der Öffentlichkeit bekannt gegeben. Erst nach Prüfung und Verabschiedung durch das europäische Parlament tritt der delegierte Rechtsakt verbindlich in Kraft. So beginnt aller Vorraussicht nach im ersten Quartal 2016 für die betroffenen Unternehmen die vorgesehene Übergangsphase von drei Jahren bis zur Umsetzung der Serialisierungsvorgaben.

Neben dem Rechtsakt stand auch der Erfahrungsaustausch und die lessons learned anderer Unternehmen auf dem Plan: deutlich ging hervor, dass die Umsetzung dieses Serialisierungsvorhabens mehr als eine Frage von Druck und Verpackung ist. Gerade das Datenhandling und die Integration in die Verpackungslinie stellen in einer Branche, in der heterogene Produktions- und Verpackungsstrukturen an der Tagesordnung sind, eine große Herausforderung dar.

Die Brainority Software GmbH war mit einem Stand auf der Infotagung vertreten und konnte mit SecIdent® die passende Lösung zum Erzeugen, Übertragen und Aufbringen der Codes den interessierten Teilnehmern vorstellen. Geschäftsführer Dr. Rainer M. Gerkens, zieht ein optimistisches Resümée und spricht von „einer idealen Gelegenheit, sich in der Zeit bis zur Veröffentlichung des Rechtsaktes bereits nach einem passenden Partner um zu sehen“.

Unternehmen, die bereits jetzt mit der Umsetzung beginnen, profitieren nicht nur von einem früheren Start – sie werden auch in die Lage versetzt, ihre Prozesse so weit zu optimieren, Personal zu schulen und das nötige Know-How zu entwickeln, dass die Umstellung komfortabel bis zur Frist durchgeführt werden kann.

So wird die finale Umsetzung der Richtlinie zwar zunächst weiter nach hinten verschoben, doch wer sich frühzeitig auf den Weg macht, sichert sich den zeitlichen Vorsprung, um schneller wieder zurück zum Tagesgeschäft zu kehren.

Auf der Themenseite zur Fälschungsrichtlinie 2011/62/EU finden Sie neben tagesaktuellen Informationen auch unser Workshop-Angebot, das auch Ihr Unternehmen umfassend auf die Einführung der Serialisierung vorbereitet.

Mein Ansprechpartner

Valentino Holderegger

vholderegger@brainority.com

+49 (711) 27 36 03-15

Beispieldarstellung DataMatrix Serialisierung Pharma